skinfood.


Die Schutzwirkung, das sogenannte "antioxidative Potential" der einzelnen Obst- und Gemüsesorten oder der daraus zubereiteten Säfte, kann man mithilfe des sogenannten ORAC-Tests (osygen radical absorbance capacity) messen. Die Schutzwirkung wird mit einem Wert (DRACE-Einheiten) angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto besser schützen die entsprechenden Nahrungsmittel die Haut und den gesamten Körper vor den Angriffen der freien Radikale.

 

Der ORAG-Wert gibt an, wie stark eine Substanz in der Lage ist, frei Radikale abzuwehren. Man schätzt, dass der tägliche Bedarf bei 3500-5000 ORAC-Einheiten  liegt. Diese Menge ist enthalten in 5 Portionen Obst und Gemüse, jedoch abhängig davon, zu welchen Sorten man greift (s. Tabelle). Doch rund 80 Prozent der Bevölkerung nehmen täglich etwa drei Portionen Obst und Gemüse zu sich und erreichen damit nur etwa1000 ORAC-Einheiten. Diese Menge an Schutzstoffen reicht nicht aus, um die Haut wirkungsvoll vor Schäden zu schützen. (Auszug aus dem Buch skinfood)

Schutzkapazität von Obst und Gemüse je 100g

Obst / Gemüse

Hibeeren

Johannisbeeren

Erdeeren

Kirschen

Äpfel

Bananen

ORAC-Einheiten

1500

1400

1000

290

150

60


Was glauben Sie, nach welcher Zeit man Ihnen diese gesündere Ernährung ansieht? Nach Monaten, Jahren oder vielleicht ers nach Jahrzehnten? Sie werden erstaunt sein: Erste, für Ihre Mitmenschen sichtbare Veränderung kann man schon nach vier Wochen feststellen! Das fanden britische Forscher heraus. Schon fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag reichen aus, um innerhalb von vier Wochen eine anziehendere Gesichtsfarbe zu bekommen. In einer Studie sollten Teilnehmer am Computer den Hautton auf Fotos so abändern, dass Ihnen die abgebildeten Personen möglichst gesund und hübsch erscheinen. In fast allen Fällen wurde der Teint deutlich gelblicher und heller gewählt als auf dem Originalfoto.

Die Grundlage der gelblichen haut-Nuance bilden natürliche Pflanzstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen und anschliessend in hoher Konzentration in der Haut abgelagert werden. Doch warum wirken die Obst- und Gemüseesser offenbar anziehender? Attraktivität basiert zum Teil auf der Hautfarbe. Der regelmässig Verzehr karotinoidreicher, roter, orangener oder intensiv grüner Nahrungsmittel wie Karotten, Tomaten, Pfefferminz, Grünkohl, Wassermelonen oder Aprikosen verleihen dem Teint allmählich eine goldene Färbung, die wir an unseren Mitmenschen als besonders attraktiv empfinden - so das Ergebnis der Untersuchung. Obwohl viel immer noch eine dunkle Sonnenbräune für den Inbegriff der Schönheit halten, scheinen die meisten Menschen instinktiv eine "gesunde" Gesichtsfarbe, wie sie durch Obst und Gemüse hervorgerufen wird, zu bevorzugen und anziehender zu finden. (Auszug aus dem Buch skinnfood)